Endlich stressfrei lernen!

Viele Schüler, mich eingeschlossen, wissen nicht richtig, wie man für Klassenarbeiten oder Tests lernt. Das ist ein großes Problem im gesamten Schulsystem. Deshalb müssen wir Schüler uns vieles fast ganz alleine beibringen. Das Problem ist: Wie lernt man am besten?

Als Erstes möchte ich euch klar machen, dass das auch große Auswirkungen auf die Psyche haben kann. Es könnte passieren, dass man nur noch auf das Lernen fixiert ist und gar keine Freizeit mehr hat. Man ist überfordert. Mir ist das zum Beispiel auch passiert: Ich habe manchmal den ganzen Tag gelernt und hatte gar keine Zeit mehr für meine Familie. Am Ende des Tages konnte ich trotzdem fast nichts, was ziemlich frustrierend ist. Oder wenn ich gefragt wurde, ob ich Zeit habe, habe ich immer „Nein“ gesagt, weil ich noch dieses und jenes lernen wollte.

Dabei bringt es gar nichts, den ganzen Tag zu lernen. Oft reicht schon eine halbe bis eine ganze Stunde Lernen. Das ist viel besser, als sich den ganzen Tag mit einem Thema herumzuschlagen.

Wie das gehen könnte, dass du vielleicht sogar besser lernst, erkläre ich dir hier.

Die erste Frage, bevor du dich ohne Plan ins Lernen stürzt, ist: Wie könntest du dich am besten auf eine Arbeit oder einen Test vorbereiten?

Als Erstes solltest du – wenn der Lehrer oder die Lehrerin es noch nicht gesagt hat – nach den Themen fragen, die in der Arbeit oder im Test vorkommen könnten. Das ist das Wichtigste: zuerst die Themen zu wissen, bevor du einfach drauflos lernst und dadurch in Panik gerätst. Am besten fragst du mindestens eine Woche vor der Arbeit oder dem Test nach.

Wenn du merkst: „Oh, das kann ich aber noch nicht so gut. Das müsste ich noch einmal wiederholen.“ Dann könntest du schon mindestens zwei Wochen vor der Arbeit oder dem Test anfangen zu lernen. So bist du auf der sicheren Seite. Das mache ich fast immer. Wenn du möchtest, kannst du auch mit Freunden lernen. Vielleicht könnt ihr euch gegenseitig helfen.

Ich persönlich mag es eher, alleine zu Hause zu lernen, weil man dabei nicht so leicht abgelenkt wird wie beim Lernen mit Freunden. Aber das ist jedem selbst überlassen.

Außerdem ist es sehr schlau, wenn man sich die Themen gut und strukturiert für die einzelnen Tage einteilt. Dadurch hast du am Ende der zwei Wochen einen guten Überblick darüber, was du schon kannst und was vielleicht in den letzten drei Tagen noch einmal grob wiederholt werden sollte.

Was mich dann immer freut und motiviert, ist, wenn man zum Schluss alles noch einmal durchgeht und feststellt, dass man alles kann. Ein Tipp von mir ist, sich auf jeden Fall einen Tag zu reservieren, um alles aufzuschreiben. So kann man alles nacheinander gut lernen, ohne zwischendurch noch einmal die Themen aufschreiben zu müssen.

Ich finde auch, dass der erste Schritt, um beim Lernen nicht in Stress zu geraten, ist, dass man sich von Anfang an im Unterricht Notizen macht. So kann man von der ersten Stunde an versuchen, den Schulstoff so gut wie möglich zu verstehen und gut mitzukommen. Man sollte auch sorgfältig Hausaufgaben machen, um am Ende des Tages alles noch einmal zu wiederholen. Und selbst wenn du keine Hausaufgaben hast, kannst du von dir aus den Stoff wiederholen, wenn du merkst, dass du etwas nicht verstanden hast.

Das Fazit ist, dass es sehr viele Tipps und Tricks gibt, die einem beim Lernen helfen können. Dadurch kann man viel gelassener lernen. Das hier war nur ein kleiner Teil davon – es gibt noch viel mehr. Ein letzter Tipp ist auch, dass du im Internet nach Hilfen schauen kannst, zum Beispiel für Mathe bei „Lehrer Schmidt“. Für Geschichte, Physik oder Englisch gibt es ebenfalls viele Videos, Übungen und Selbsttests im Internet.

 

Autorin: Maja