Umgang mit Hausaufgabenstress

Viele Hausaufgaben bedeuten für viele Stress. Denn wo ist die Zeit für Hausaufgaben, wenn man auch noch seinem Hobby nachgehen will, sich auf eine Präsentation vorbereiten muss oder sich nach der Schule einfach entspannen möchte? Zu viel Stress kann viele Auswirkungen haben – nicht nur Müdigkeit. Er kann auch zu Essstörungen, Depressionen oder eher harmloseren Symptomen führen, wie zum Beispiel Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit oder sogar leichte Sehstörungen.

Wie kann man damit umgehen? Oft helfen bei langem Lernen oder Bearbeiten von Aufgaben Pausen. Pausen sind etwas, worauf man sich freuen kann und in denen man sich ablenken kann. Besonders hilfreich ist Sport: Man kann zum Beispiel ein paar Liegestütze machen oder in einer längeren Pause eine Runde joggen gehen. So bleibt man nicht nur körperlich fit, sondern kommt auch mit einem frischen Gefühl zurück an den Schreibtisch.

Doch auch wenn man Pausen macht, sollte man nach einer gewissen Zeit aufhören. Mehrere Umfragen zeigen, dass viele der Meinung sind, man sollte so lange lernen, bis man den Stoff verstanden hat. So hat man ein gutes Gefühl und weiß beim nächsten Lernen schon mehr und kann direkt weiterarbeiten. Oft hilft es, 30 Minuten konzentriert zu arbeiten und dann eine 10-minütige Pause zu machen. Insgesamt sollte man etwa drei Stunden mit Pausen arbeiten.

Viele haben auch das Problem, nicht genug Motivation zu haben, sich überhaupt an die Hausaufgaben zu setzen. Dafür gibt es jedoch viele Lösungen, wie zum Beispiel spezielle Apps, die einen Lernplan erstellen. Denn oft ist das größte Problem, dass man nicht weiß, wie man anfangen soll.

Abschließend kann man sagen, dass zu viel Lernen und zu viele Hausaufgaben nicht gut für die mentale Gesundheit sind. Sie können zu Stress oder anderen Symptomen führen. Allerdings sind Hausaufgaben nichts, was man dauerhaft ignorieren kann, da sie oft den Unterrichtsstoff wiederholen und bei der Vorbereitung auf Klassenarbeiten helfen. Dennoch gibt es auch Lehrer, die zu viele Aufgaben aufgeben. In diesem Fall sollte man den Lehrer direkt ansprechen oder sich an eine andere Vertrauensperson in der Schule wenden.

 

Autorin: Emma, 9a