Um einen persönlichen Einblick in die Erfahrung der Schülerrinnen und Schüler zu erhalten, habe ich sie zu ihrem zweiwöchigen Schülerpraktikum in der 9. Klasse befragt.
Dabei ging es mir besonders darum zu erfahren, wie sie diese Zeit erlebt haben, welche Eindrücke sie aus der Arbeitswelt mitnehmen konnten und was ihnen vielleicht besonders in Erinnerung geblieben ist.
Schüler: 1
„Das Praktikum hat mir echt geholfen, einen Einblick in den Beruf zu bekommen. Am Anfang war ich etwas unsicher, aber mit der Zeit habe ich mich immer wohler gefühlt. Besonders gefallen hat mir, dass ich selbst kleine Aufgaben übernehmen durfte und das Team sehr nett war. Jetzt kann ich mir den Beruf viel besser vorstellen. Zudem hat es mein Selbstvertrauen gestärkt.“
Schülerin: 2
„Mein zweiwöchiges Praktikum im Autohaus war eine richtig spannende Erfahrung für mich. Anfangs war ich noch unsicher und wusste nicht genau, was auf mich zukommt, doch das hat sich schnell geändert. Durch die freundliche Unterstützung in Team habe ich mich immer sicher gefühlt und konnte nach und nach auch eigenständig Aufgaben übernehmen. Dazu kommt, dass mir der Kundenkontakt sehr gefallen hat. Durch diesen Kontakt bin ich auch offener geworden. Das hilft mir sehr vor der Klasse einen Vortrag zu halten. Ich bin sehr froh, dass ich überhaupt das machen durfte, da es mir wichtige Erfahrungen fürs Leben gegeben hat.“
Schülerin: 3
„Ich habe mein Praktikum in einem Kindergarten gemacht. Dort habe ich die Erziehrinnen unterstützen können. Ich durfte mit den Kindern spielen und durfte ihnen helfen, wenn sie Hilfe benötigt haben. Besonders gefallen hat mir der Umgang mit Kindern, weil sie sehr offen und fröhlich sind. Ich habe gelernt wie wichtig es ist, Geduld zu haben und Verantwortung zu übernehmen. Aus diesen Gründen kann ich mich in diesem Beruf sehen.’“
Schüler: 4
„Während meines zweiwöchigen Praktikums in einer Autowerkstatt konnte ich viele Erfahrungen und Einblicke sammeln. Durch die Mitarbeiter in der Werkstatt, die wie eine Familie waren, habe ich mich früh getraut mehr zu machen. Dazu konnte ich schon früh anfangen mit Kunden zu sprechen. So konnte ich auch mein Selbstvertrauen stärken. Mit der Zeit und mit langem zuschauen konnte ich schon kleine Aufträge übernehmen. Ich durfte zum Beispiel Öl wechseln oder Reifen wechseln. Ich konnte so sehen, dass der Beruf nichts für mich ist, da ich es eher mag etwas am Laptop zu machen was in diesem Beruf nicht so gegeben ist. Aber ich bin trotzdem froh, dass ich dieses Praktikum absolvieren durfte.“
Schüler: 5
„Mein Praktikum im Supermarkt dauerte zwei Wochen und war sehr lehrreich. In dieser Zeit habe ich verschiedene Aufgaben übernommen, zum Beispiel das Auffüllen der Regale und das Sortieren von Waren im Lager. Dabei musste ich sorgfältig arbeiten und auf Ordnung achten. Ich hatte auch die Möglichkeit, Kunden zu helfen, wenn sie etwas gesucht haben. So habe ich im direkten Kunden Kontakt gestanden. Insgesamt habe ich einen guten Einblick in den Beruf bekommen und neue Erfahrungen gesammelt.“
Abschließend zeigen die Meinungen der Schülerinnen und Schüler, dass das Praktikum für viele eine wichtige und spannende Erfahrung war. Einige konnten neue Berufe entdecken, andere haben gelernt, wie der Arbeitsalltag wirklich aussieht. Insgesamt hat das Praktikum vielen geholfen, ihre Interessen und mögliche Zukunftspläne besser zu verstehen.
Hanna 9a

